Häufige Fragen zu TV

 

Erhöhung Urheberrechtsgebühren (SUISA)

Per 1.1.2017 wurde der Entschädigungssatz «Basisentschädigung für das Grundangebot (analog und digital)» (obligatorische Urheberrechtsgebühren SUISA) angepasst. Gestützt auf die Genehmigungen durch die Eidgenössische Schiedskommission für die Verwertung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten am 28. Dezember 2016 sowie durch das Amt für Volkswirtschaft im Fürstentum Liechtenstein am 18. Januar 2017.
Die obligatorischen Urheberrechtsgebühren betrugen bis 31.12.2016 CHF 2.35 (inkl. MwSt.). Per 1.1.2017 wurden sie auf CHF 2.55 (inkl. MwSt.) angepasst.
Ihre Rechnung weist folglich neu CHF 2.55 für die Abgabe der obligatorischen Urheberrechtsgebühren aus.
Weitere Informationen finden Sie unter www.suisa.ch.

 

 

Urheberrechtsgebühren (SUISA) - was ist das?

Gestützt auf das Bundesgesetz über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (Urheberrechtsgesetz, URG), sind die Kabelnetzbetreiber verpflichtet, eine Entschädigung für die Verbreitung geschützter Werke und Leistungen zu erheben.
Der Betrag von CHF 2.55 (inkl. MwSt) pro Grundanschluss wurde von den Verwertungsgesellschaften ProLitteris, SSA, SUISA, SUISSIMAGE und SWISSPERFORM festgelegt. Diese Gesellschaften sind vom Institut für geistiges Eigentum (IGE) zugelassen und konzessioniert.

Das Urheberrechtsgesetz (URG) bildet die Grundlage für den Schutz von Werken der Literatur und der Kunst. Darüber hinaus regelt es auch die verwandten Schutzrechte von Interpreten, Ton- und Tonbildträgerproduzenten und Sendeunternehmen. Im URG sind die Aufgaben und Pflichten der fünf Verwertungsgesellschaften festgeschrieben. Die SUISA nimmt als Genossenschaft treuhänderisch die Urheberrechte der Komponistinnen, Textautoren und Musikverlegerinnen wahr. In ihrem Auftrag besorgt für sie das Inkasso der Urheberrechtsentschädigungen und verteilt die Einnahmen als Tantiemen an die Berechtigten.
Weitere Informationen finden Sie unter www.suisa.ch.

 

Wie und wann wird die Umstellung vollzogen?

Empfangsseitig (Satelliten = DVB-S und Terrestrisch = DVB-T) ist die Umstellung bereits erfolgt, wir erhalten sämtliche Sender nur noch digital. Im Moment sind ein grosser Teil aller TV Geräte in den Schweizer Haushalten analoge Empfänger, da macht es keinen Sinn die analogen Sender heute abzuschalten. Je nach Netzbetreiber wird gleichzeitig eine parallele Übertragung der Programme analog und digital angeboten (flashcable).

Muss ich zum Empfang des Digitalsignals ein Zusatzgerät haben?

Ja, den nur diese haben die Möglichkeit digitale Signale zu empfangen und zu verarbeiten. Seitens der Hersteller nimmt das Angebot an eingebauten, multitauglichen Empfängern zu, die neben dem gewohnten analogen Tuner auch über einen DVB-C (digital Video Broadcast – cable) Tuner verfügen. Bei allen anderen Geräten wird ein Zusatzgerät, eine DVB-C Set-Top-Box benötigt.

Kann ich mein altes TV-Gerät und Radio weiterhin benutzen?

Natürlich, der Grossteil der heute übertragenen analogen Informationen (Radio & TV) ist für die nächsten Jahre gewährleistet. Nur das Bild kann bei alten analogen TV Geräten möglicherweise verzogen dargestellt werden.

Was muss ich beim Kauf eines neuen TV Geräts beachten?

Empfehlenswert ist, dass das Gerät Full HD tauglich ist und über einen eingebauten digitalen Kabelfernsehtuner (DVB-C Tuner) sowie auch über einen Full HD Empfangsteil (MPEG4) verfügt. So ist man in jeden Fall für die Zukunft gerüstet.“

Was sind die Kündigungsfristen für den TV-Anschluss?

Nach der Mindestvertragsdauer von 12 Monaten (zuzüglich allfällige Gratismonate) können Sie Ihr TV-Anschluss mit einer First von 2 Monat auf jedes Monatsende mittels eingeschriebenen Briefs künden.
Dabei ist aber zu beachten, dass in einigen Netzen für die Versorgung von weiteren Diensten der TV-Anschluss benötigt wird. Demensprechend kann der TV-Anschluss nicht gekündigt werden kann, wenn noch weitere Dienste bezogen werden.